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Kinder & Jugend

Schutz und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen

KINDER & JUGEND

Zugang und Infrastruktur selbstverständlich barrierefrei

Die Psychosozialen Beratungsstellen bieten Unterstützung, Begleitung und Therapie für Kinder, Jugendliche und Angehörige bei psychischen, psychiatrischen und sozialen Problemen.

Im Zentrum der Kinderschutzarbeit stehen Schutz und Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, die von psychischer, physischer und/oder sexueller Gewalt bedroht sind, sowie die Begleitung der betroffenen Familien.

Neuland begleitet als spezielle mobile sozialpsychiatrische Betreuung junge Menschen mit psychischen Problemen auf ihrem Weg in die Selbstständigkeit.

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Die Angebote des Beratungsangebotes beinhalten fachärztliche, sozialarbeiterische und psychologische Betreuung, Behandlung, Krisenintervention und Elternberatung. Großer Wert wird auf Vernetzung in der Region gelegt.

ANSCHRIFT

Asperngasse 4/2. Stock
8020 Graz

Tel.: 0316 / 22 55 80
Fax: 0316 / 22 55 80-239
Mail: kijugug@dev.gfsg.at

Bürozeiten (Telefonische Erreichbarkeit)
Montag:
09:00 – 12:00
Dienstag:
13:00 – 15:00
Mittwoch:
09:00 – 12:00
Donnerstag:
09:00 – 12:00
und
13:00 – 15:00
Freitag:
09:00 – 12:00
Öffnungszeiten der Beratungsstelle
Montag:
09:00 – 12:00
Dienstag:
13:00 – 16:00
Mittwoch:
09:00 – 12:00
und
13:00 – 16:00
Donnerstag:
09:00 – 12:00
und
13:00 – 18:00
Freitag:
09:00 – 13:00
Journaldienst / Erreichbarkeit FachmitarbeiterIn
Montag:
10:00 – 11:30
Dienstag:
13:30 – 15:00
Mittwoch:
10:00 – 11:30
Donnerstag:
13:30 – 15:00
Freitag:
10:00 – 11:30

LEITUNG

Mag.a Yvonne Oswald

Leitung
Klinische Psychologin
Gesundheitspsychologin
(Kinder-, Jugend- und
Familienpsychologie)

TEAM

Mag. Michael Dsubanko
Klinischer Psychologe Gesundheitspsychologe

Mag.a Eva Harlander
Klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin
Psychotherapeutin

Astrid Haupt
Büroadministration

Mag.a Daniela Jauk
Klinische Psychologin
Gesundheitspsychologin (Kinder-, Jugend- und Familienpsychologie)

Mag.a Eva Kadluba
Klinische Psychologin
Gesundheitspsychologin (Kinder-, Jugend- und Familienpsychologie)

Dr.in Karin Klinger
Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapeutische Medizin 

Mag.a (FH) Sandra Klinger-Puchmann, MA
Sozialarbeiterin
Psychotherapeutin

Isabella Knapp, BA
Sozialpädagogin

Mag.a Hermine Luegger
Sozialpädagogin

DSA Aloisia Pirker-Ebner
Sozialarbeiterin

Mag.a Jamilla Reischer
Klinische Psychologin
Gesundheitspsychologin (Kinder-, Jugend- und Familienpsychologie)

Tanja Trailovic
Reinigungskraft

Lisa Maria Zauchner, BSc, MSc
Logopädin

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Die Kreativwerkstatt bietet jungen Menschen (15 – 24 Jahre) mit psychischen Problemen ein attraktives, kreatives Angebot an Gestaltungsmöglichkeiten.

Neugierde, Interesse und Freude am „wieder etwas Tun“ stehen im Vordergrund. Über dieses Tun können die eigenen Fähigkeiten wiederentdeckt und Perspektiven für Ausbildung, Beruf und die persönliche Zukunft entwickelt werden.

Die freiwillige Teilnahme von bis zu 20 Wochenstunden ermöglicht eine sinnvolle Strukturierung des Tages und den Kontakt zu Gleichaltrigen, um einem sozialen Rückzug vorzubeugen.

ANSCHRIFT

Murgalerien
Arche Noah 11
8020 Graz

Tel.: 0316 / 22 80 29
Mail: kreativwerkstatt@dev.gfsg.at

Öffnungszeiten
Montag:
16:00 – 20:00
Dienstag:
10:00 – 14:00
Mittwoch:
16:00 – 20:00
Donnerstag:
10:00 – 14:00
Freitag:
10:00 – 14:00

Gefördert von:

LEITUNG

Mag.a Julia Laggner

Klinische und Gesundheitspsychologin
Musik- und Kunsttherapeutin

TEAM

Marlene Gollner
Künstlerin

Mag.a (FH) Maria Schlegel
Sozialarbeiterin

Dagmar Leis
Grafikdesignerin

Mag. Arno Ruthofer
Pädagoge
Dipl. Outdoortrainer

MMag. Markus Spindler
Pädagoge

Michael Mühlanger-Wolf, MA
Sozialpädagoge

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Neuland bietet mobile sozialpsychiatrische Begleitung für junge Menschen (15-24 Jahre) zur Stabilisierung ihrer psychischen Gesundheit sowie ihrer persönlichen Alltagssituation.

Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen werden in ihrem Lebensumfeld aufgesucht und in ihrem täglichen Leben begleitet.
Ziel von Neuland ist es, Jugendlichen und jungen Erwachsenen beim Selbstständig-Werden Unterstützung zu bieten. Dies umfasst alle Bereiche wie z.B. Wohnen, Ausbildung, Erwerbstätigkeit, Tagesstruktur, Sozialkontakte, usw. Durch die sozialpsychiatrische Betreuung soll ein möglichst eigenständiges und selbstbestimmtes Leben erreicht werden.

ANSCHRIFT

Asperngasse 4/2
8020 Graz

Tel.: 0316 / 22 55 80
Fax: 0316 / 22 55 80-239
Mail: kijugug@dev.gfsg.at

Erreichbarkeit
Montag:
09:00 – 12:00
Dienstag:
13:00 – 15:00
Mittwoch:
09:00 – 12:00
Donnerstag:
09:00 – 12:00
und
13:00 – 15:00
Freitag:
09:00 – 12:00

LEITUNG

Mag.a Yvonne Oswald

Organisatorische Leitung
Klinische Psychologin
Gesundheitspsychologin
(Kinder-, Jugend- und
Familienpsychologie)

TEAM

Mag. Jörg Hölzl
Psychologe

DSA Aloisia Pirker-Ebner
Sozialarbeiterin
Mag.a Natalie Wiegele, MSc
Erziehungswissenschafterin
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Das Vormodul ist ein Angebot für Jugendliche mit Interesse an einer Ausbildung, die aber noch keine genaue berufliche Orientierung haben.

Vormodul unterstützt Sie in 2 Phasen:

  • eine individuelle Tagesstruktur zu erarbeiten (z.B. Einhalten von Terminen)
  • neue Perspektiven zu finden (Berufsorientierung)
  • an ein weiterführendes Ausbildungsangebot heranzuführen (AusbildungsFit, Lehre, Pflichtschulabschluss, etc.)

ANSCHRIFT

Arche Noah 11
8020 Graz

Tel.: 0316 / 228 029
Mail: vops.graz.gu@dev.gfsg.at

Öffnungszeiten
Montag:
16:00 – 20:00
Dienstag:
10:00 – 14:00
Mittwoch:
16:00 – 20:00
Donnerstag:
10:00 – 14:00
Freitag:
10:00 – 14:00

ANSCHRIFT

Plüddemanngasse 77
8010 Graz

Tel.: 0316 / 89 04 03
Fax: 0316 / 89 04 03 469
Mail: vops.graz.gu@dev.gfsg.at

Öffnungszeiten
Montag:
08:30 – 16:00
Dienstag:
08:30 – 16:00
Mittwoch:
08:30 – 16:00
Donnerstag:
08:30 – 16:00
Freitag:
08:30 – 12:30

Gefördert von:

LEITUNG

Thomas Tatzl

Diplompädagoge

TEAM

Sandra Fruhmann
Ergotherapeutin

Michael Mühlanger-Wolf, MA
Sozialpädagoge

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AusbildungsFit ist ein Angebot für Jugendliche und junge Erwachsene mit psychosozialen und/oder psychiatrischen Problemstellungen, die nach Beendigung ihrer Schulpflicht Unterstützung für ihre weitere schulische oder berufliche Ausbildung suchen.

AusbildungsFit trainiert Sie

  • im Verhalten bei der Arbeit (Konzentrationsfähigkeit, Sorgfalt, Pünktlichkeit, Selbstständigkeit, …)
  • im Verhalten mit anderen Menschen (Umgangsformen, äußeres Erscheinungsbild, Umgang mit Kritik und Konflikten, …)
  • in der Berufswahlreife (Einschätzung der eigenen Fähigkeiten) 

ANSCHRIFT

Plüddemanngasse 77
8010 Graz

Tel.: 0316 / 89 04 03
Fax: 0316 / 89 04 03 469
Mail: ausbildungsfit.graz.gu@dev.gfsg.at

Öffnungszeiten
Montag:
08:00 – 16:00
Dienstag:
08:00 – 16:00
Mittwoch:
08:00 – 16:00
Donnerstag:
08:00 – 16:00
Freitag:
08:00 – 12:00

Gefördert von:

LEITUNG

Thomas Tatzl

Diplompädagoge

TEAM

Sigrid Binder
Pädagogin

Sandra Fruhmann
Ergotherapeutin

Stephanie Hauer, MA
Sozialpädagogin

Mag.a Maria Hornek
Pädagogin

Rudolf Haring
Pädagoge

Laura Kalisnik, BSc, MSc, BA
Psychologin
Pädagogin

Michael Mühlanger-Wolf, MA
Sozialpädagoge

Caroline Rinner, MA
Sozialarbeiterin

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Die Angebote der Beratungsstelle beinhalten Einzel- und Gruppenangebote, psychologische Diagnostik und Behandlung, Psychotherapie, fachärztliche Betreuung, Krisenintervention, Elternberatung vor einvernehmlicher Scheidung und Workshops an Schulen.

ANSCHRIFT

Ressavarstraße 2
8230 Hartberg

Tel.: 03332 / 20 4 00
Mail: bs.kiju.hartberg@dev.gfsg.at
www.facebook.com/Jukitz

Öffnungszeiten (telefonische Erreichbarkeit):
Montag:
12:30 – 15:30
Dienstag bis Freitag:
10:00 – 13:00
Termine nach Vereinbarung (auch außerhalb der Öffnungszeiten):
Montag:
13:00 – 18:00
Dienstag bis Freitag:
08:00 – 18:00

LEITUNG

Mag. Markus Hollerit

Klinischer Psychologe
Gesundheitspsychologe,
(Kinder-, Jugend- und
Familienpsychologie)
Notfallpsychologe

TEAM

Marlies Harb, MSc
Klinische Psychologin

Mag.a Ute Holzer-Schachinger
Klinische Psychologin
Gesundheitspsychologin

Angela Ringhofer
Psychotherapeutin

Andrea Stritzl
Büroadministration

MMag.a Katharina Thünauer
Klinische Psychologin
Gesundheitspsychologin
(Kinder-, Jugend-, Familienpsychologie)

Mag.a Daniela Wagner
Klinische Psychologin (Kinder-, Jugend-, Familienpsychologie); 
Gesundheitspsychologin

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ANSCHRIFT

Ressavarstraße 2
8230 Hartberg

Tel.: 033 32 / 20 400
Fax: 03332 / 66 2 66 – 909
Mail: bs.kiju.hartberg@dev.gfsg.at
www.facebook.com/Jukitz

Öffnungszeiten (telefonische Erreichbarkeit):
Montag:
10:00 – 13:00
Dienstag:
10:00 – 13:00
Mittwoch:
10:00 – 13:00
Donnerstag:
10:00 – 13:00
Freitag:
10:00 – 13:00
Termine nach Vereinbarung (auch außerhalb der Öffnungszeiten):
Montag:
08:00 – 18:00
Dienstag:
08:00 – 18:00
Mittwoch:
08:00 – 18:00
Donnerstag:
08:00 – 18:00
Freitag:
08:00 – 18:00

LEITUNG

Mag. Markus Hollerit

Klinischer Psychologe
Gesundheitspsychologe
(Kinder-, Jugend- und
Familienpsychologie)
Zertifizierter Sportpsychologe

TEAM

Mag.a, Dr.in Constanze Buchegger
Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin

Andrea Stritzl
Büroadministration

Mag.a Lisa Maria Wagner
Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Psychotherapeutin i.A.u.S.
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Psychische Erkrankungen nehmen in der Gesellschaft weiterhin zu und betreffen somit auch Eltern. Studien zeigen, dass ca. 60 Prozent der Kinder und Jugendlichen mit psychisch erkrankten Eltern im Verlauf ihrer Kindheit und Jugend Verhaltensauffälligkeiten entwickeln (beispielsweise Konzentrationsschwierigkeiten, Ängste oder Schwierigkeiten im sozialen Miteinander). Deshalb wurde in der Steiermark in einer Kooperation zwischen Styria Vitalis (landesweiter Koordinator) und den fünf Trägern der Psychosozialen Dienste Steiermark (regionale Zuständigkeit) ein Unterstützungsangebot landesweit ausgerollt.
 
Das Angebot der „Patenfamilien“ richtet sich an Kinder zwischen 0-12 Jahren deren Eltern psychisch belastet sind und stellt ein Unterstützungsangebot sowohl für die Kinder als auch die Eltern dar. Durch die Patenschaften sollen die Kinder und Jugendlichen eine weitere stabile Bezugsperson gewinnen und die Eltern Entlastung erfahren.
 
Nähere Informationen finden Sie unter www.patenfamilien.at oder bei der unten genannten Ansprechperson.
 

Ansprechperson für den Bezirk Hartberg

Nina Richter
 
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Die Angebote der Beratungsstelle beinhalten Einzel- und Gruppenangebote, psychologische Diagnostik und Behandlung – im Speziellen auch Autismusdiagnostik, Psychotherapie, fachärztliche Betreuung, Krisenintervention, Elternberatung vor einvernehmlicher Scheidung und Workshops an Schulen.

ANSCHRIFT

Dechant-Thallerstraße 22/101
8430 Leibnitz
 
Tel.: 03452 / 85 7 00
Fax: 03452 / 85 7 00-849
Mail: KITZ@dev.gfsg.at
Öffnungszeiten (Telefonische Erreichbarkeit):
Montag:
09:00 – 12:00
Dienstag:
13:00 – 16:00
Mittwoch:
09:00 – 12:00
Freitag:
09:00 – 12:00
Journaldienst (Telefonische Erreichbarkeit eines Fachmitarbeiters / einer Fachmitarbeiterin):
Montag:
10:00 – 12:00
Dienstag:
13:00 – 14:00
Mittwoch:
14:00 – 15:00
Donnerstag:
11:00 – 12:00
Freitag:
10:00 – 11:00
Termine nach Vereinbarung (auch außerhalb der Öffnungszeiten):
Montag:
08:00 – 18:00
Dienstag:
08:00 – 18:00
Mittwoch:
08:00 – 18:00
Donnerstag:
08:00 – 17:00
Freitag:
08:00 – 18:00

LEITUNG

 

 

Lukas Sauer, BA

Sozialarbeiter

TEAM

Mag.a Mateja Bratusa
Klinische Psychologin

Marlene Faschingbauer,
MSc, BSc (WU)

Klinische Psychologin

Mag.a Martina Gerngroß
Klinische und Gesundheitspsychologin, Kinder, Jugend- und Familienpsychologin

Mag.a Sigrid Holler Stangl, Bakk.
Klinische Psychologin und Gesundheitspsychologin; Kinder-, Jugend- und Familienpsychologin

Mag.a Andrea Janisch
Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin

Ruth Koller
Büroadministration

Anja Kraxner, MSc.
Klinische Psychologin

Julia Mohorko, MA, MSc
Klinische Psychologin

Nada Sparl
Reinigung

Tjasa Srnko, MSc
Klinische Psychologin

Mag. Christian Wurzwallner
Psychotherapeut,
Säuglings-, Kinder– und Jugendlichenpsychotherapeut

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Im  Kinderschutzzentrum betreuen wir schwerpunktmäßig Kinder und Jugendliche, die von physischer, psychischer oder sexueller Gewalt oder Vernachlässigung betroffen sind, sowie deren Familien bzw. Bezugspersonen.
Ebenso werden Personen angesprochen, die in ihrem beruflichen Umfeld mit diesen Problembereichen konfrontiert sind (Lehrer:Innen, Kindergärtner:innen,…)
 
Unsere Angebote:
  • Beratung für Kinder und Jugendliche, die von psychischer, physischer und sexueller Gewalt betroffen sind sowie deren Angehörigen und Bezugspersonen
  • klinisch-psychologische Behandlung
  • Psychotherapie auf Krankenschein
  • Krisenintervention
  • juristische Beratung
  • Erziehungsberatung
  • Prozessbegleitung: Vorbereitung auf und Begleitung bei strafrechtlichen Prozessen.
  • Beratung/Reflexionsmöglichkeit für Personen, die in ihrem beruflichen Kontext mit Gewalt an Kindern/Jugendlichen konfrontiert sind.
  • Organisation/Moderation von Helfer:innenkonferenzen
  • psychotherapeutische Gruppenangebote mit wechselnden Schwerpunkten

ANSCHRIFT

Dechant-Thallerstraße 22/101
8430 Leibnitz
 
Tel.: 03452 / 85 7 00
Fax: 03452 / 85 7 00-849
Mail: KITZ@dev.gfsg.at
Öffnungszeiten (Telefonische Erreichbarkeit):
Montag:
09:00 – 12:00
Dienstag:
13:00 – 16:00
Mittwoch:
09:00 – 12:00
Freitag:
09:00 – 12:00
Journaldienst (Telefonische Erreichbarkeit eines Fachmitarbeiters / einer Fachmitarbeiterin):
Montag:
10:00 – 12:00
Dienstag:
13:00 – 14:00
Mittwoch:
14:00 – 15:00
Donnerstag:
11:00 – 12:00
Freitag:
10:00 – 11:00
Termine nach Vereinbarung (auch außerhalb der Öffnungszeiten):
Montag:
08:00 – 18:00
Dienstag:
08:00 – 18:00
Mittwoch:
08:00 – 18:00
Donnerstag:
08:00 – 17:00
Freitag:
08:00 – 18:00

Österreichische Kinderschutzzentren: www.kinderschuetzen.at

LEITUNG

 

 

Lukas Sauer, BA

Sozialarbeiter

TEAM

Mag.a Elvira Gruber
Klinische und Gesundheits-psychologin,  Kinder-, Jugend- und Familienpsychologin

Julia Gstöttner, BA
Sozialarbeiterin
Elementarpädagogin

Ruth Koller
Büroadministration

Anja Kraxner, MSc.
Klinische Psychologin

 

Julia Mohorko, MA, MSc
Klinische Psychologin

Nada Sparl
Reinigung

Zusammenarbeit mit RA Mag.a Susanna Ecker-Kaufmann

Informationen drucken
Psychische Erkrankungen nehmen in der Gesellschaft weiterhin zu und betreffen somit auch Eltern. Studien zeigen, dass ca. 60 Prozent der Kinder und Jugendlichen mit psychisch erkrankten Eltern im Verlauf ihrer Kindheit und Jugend Verhaltensauffälligkeiten entwickeln (beispielsweise Konzentrationsschwierigkeiten, Ängste oder Schwierigkeiten im sozialen Miteinander). Deshalb wurde in der Steiermark in einer Kooperation zwischen Styria Vitalis (landesweiter Koordinator) und den fünf Trägern der Psychosozialen Dienste Steiermark (regionale Zuständigkeit) ein Unterstützungsangebot landesweit ausgerollt.
 
Das Angebot der „Patenfamilien“ richtet sich an Kinder zwischen 0-12 Jahren deren Eltern psychisch belastet sind und stellt ein Unterstützungsangebot sowohl für die Kinder als auch die Eltern dar. Durch die Patenschaften sollen die Kinder und Jugendlichen eine weitere stabile Bezugsperson gewinnen und die Eltern Entlastung erfahren.
 
Nähere Informationen finden Sie unter www.patenfamilien.at oder bei der unten genannten Ansprechperson.
 

Ansprechperson für den Bezirk Leibnitz:

Mag.a Mateja Bratusa
Klinische und Gesundheitspsychologin
 

Nähere Informationen – Arbeitsassistenz Steiermark PSY

Die Arbeitsassistenz für Jugendliche und Erwachsene ist ein vom Sozialministeriumservice Landesstelle Steiermark gefördertes Angebot der GFSG Gesellschaft zur Förderung seelischer Gesundheit GmbH welches sich an Menschen mit psychosozialen Belastungen richtet.

Unser Angebot

  • Erlangen eines Dienstverhältnisses oder Lehrverhältnisses
  • Aufrechterhalten eines gefährdeten Dienstverhältnisses
  • Freiwilligkeit und Vertraulichkeit
  • Kostenfrei für Betroffene (öffentlicher Kostenträger)
  • Gemeinsames Erarbeiten beruflicher Perspektiven
    (Individuelle Zielvereinbarungen)
  • Unterstützen beim Verfassen von Bewerbungen
  • Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche
  • Training von Schlüsselqualifikationen im Bereich sozialer Kompetenzen
  • Unterstützung bei der Suche von geeigneten Praktikumsstellen bzw. einer Erwerbsarbeit
  • Beratung zu den Themen Stress, Mobbing, Burnout,
  • Beratung und Vermittlung in Krisensituationen am Arbeitsplatz
  • Zusammenarbeit mit ArbeitgeberInnen und anderen Sie unterstützende Einrichtungen/Personen
  • Informationen über finanzielle Fördermöglichkeiten
  • Fachvorträge für KooperationspartnerInnen
  • Hilfestellung für DienstgeberInnen, die Menschen mit psychischen Belastungen beschäftigen bzw. beabsichtigen, diese einzustellen

Nähere Informationen – Psychosziale Beratungsstelle Hartberg

Die Dienstleistungsangebote der Psychosozialen Beratungsstelle Hartberg richten sich seit 1995 an Menschen mit psychischen und sozialen Fragestellungen und an deren Angehörige. Als zentrale Zielklientel werden Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen und schweren persönlichen Krisen betreut.

Um den Anforderungen der jeweiligen Problemstellung gerecht zu werden, arbeiten wir interdisziplinär zusammen. Die Dienstleistungen umfassen fachspezifische Beratung, Behandlung und Betreuung im Rahmen von Einzelsettings sowie vorgelagerte Serviceangebote, wie den Verbindungsdienst zu den Krankenhäusern, den Journaldienst und die Krisenintervention.

Zum Versorgungsspektrum zählen auch verschiedene Gruppenangebote, die individuelle und soziale Kompetenzen fördern, edukative Inhalte vermitteln und so zur Kommunikationsförderung beitragen und sozialer Isolation vorbeugen.

Die mobilen Versorgungsleistungen sind vor allem in einer ländlichen Region, wo teilweise individuelle und infrastrukturelle Mobilitätsbeschränkungen vorhanden sind, ein absolut unverzichtbarer Schwerpunkt.

Durch die Präventions- und Öffentlichkeitsarbeit werden sowohl gesundheitsfördernde Impulse gesetzt, als auch der Stigmatisierung von Menschen mit psychischen und sozialen Problemen entgegen gewirkt. Besonderer Wert wird auf die Zusammenarbeit mit anderen
sozialen und öffentlich rechtlichen Einrichtungen vor Ort wie überregional gelegt.

Die Angebote sind grundsätzlich kostenlos und beruhen auf Vertraulichkeit sowie Freiwilligkeit und werden gemeindenah und niederschwellig angeboten.

Unser Angebot

Wir bieten umfassende Beratung zu sozialen, psychischen und psychiatrischen Problemstellungen für Betroffene und Angehörige. Das heißt: Betroffene können sich über ihre Erkrankung, die Behandlungsmöglichkeiten, hilfreiche Strategien im Umgang mit der Erkrankung und über Institutionen, die diese Leistung erbringen, informieren.

Für Angehörige von Betroffenen gibt es ebenso Information zu psychischen und psychiatrischen Fragestellungen, Umgangsmöglichkeiten damit und zusätzlichen Hilfestellungsmöglichkeiten bzw. Angeboten seitens der Angehörigenorganisationen. Telefonische Beratung ist ebenfalls eine Möglichkeit, sich über die Angebote des Psychosozialen Dienstes zu informieren. Sie bekommen in einem Gespräch mit einer BeraterIn Auskunft darüber, welche Art der Hilfestellung passend sein kann. Dies ist innerhalb der Journaldienstzeiten möglich.

Die (Nach-)Betreuung von Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen oder mit psychosozialen Problemen bildet den wesentlichen Schwerpunkt unserer Arbeit. Durch ein multiprofessionelles Team wird eine bestmögliche Betreuung und Behandlung der KlientInnen gewährleistet.

Um die Lebensqualität der KlientInnen zu verbessern werden jeweils spezifische Bewältigungsmöglichkeiten und krisenprophylaktische Strategien erarbeitet, die KlientInnen
in ihrer Eigenverantwortung und in ihrem Selbstwertgefühl gestärkt, sowie eigene Ressourcen aktiviert. Wichtig hierfür ist eine vertrauensvolle Beziehung zwischen KlientIn und BetreuerIn.

Durch das gemeinsame Erarbeiten von lebensgeschichtlichen Zusammenhängen und persönlichen Verarbeitungsstrategien kann es gelingen, psychiatrische Störungen deutlich zu verbessern und psychosoziale Probleme zu lösen oder den Umgang damit zu verbessern.

Probleme und Krisen sind Bestandteile unseres Lebens. Es gibt jedoch Zeiten, in denen sie Überhand nehmen und alleine nicht mehr zu bewältigen sind. Unter Krisenintervention sind alle Hilfsmaßnahmen zu verstehen, die den Betroffenen bei der Bewältigung akuter Schwierigkeiten helfen und die krisenbedingte Leidenszustände lindern. Menschen in einer akuten Krisensituation können sich persönlich oder telefonisch an unseren Journaldienst wenden.

Im Rahmen der BS Hartberg besteht die Möglichkeit, FachärztInnen für Psychiatrie zu konsultieren und Information und Aufklärung bezüglich psychiatrischer Erkrankungen, deren Verlauf und Behandlungsformen zu erhalten. Zusätzlich erfolgt Beratung über Medikamente, deren Wirkungen und Nebenwirkungen. Bei komplexen Problemstellungen werden auch längerfristige Betreuungen angeboten.

Psychotherapie ist neben der medikamentösen Behandlung in vielen Fällen eine Grundvoraussetzung für eine langfristige Verbesserung von psychischen Erkrankungen. Nur wer in seinem Leben etwas verändert und die Ursachen des Auftretens seiner Symptome verstehen lernt, wird auch einen besseren Umgang mit seiner Erkrankung finden.

Psychotherapie ist unter anderem sinnvoll bei:
 Depressionen
 Angststörungen
 Sucht
 Psychotischen Erkrankungen
 Psychosomatischen Erkrankungen
 Traumatisierenden Lebenssituationen
 Lebenskrisen
 Problemen in Partnerschaft, Familie oder am Arbeitsplatz

Ziel einer Psychotherapie ist es, seelisches Leid zu lindern oder zu heilen, innere und zwischenmenschliche Konflikte zu bewältigen und die persönliche Entwicklung und Gesundheit von KlientInnen zu fördern. Der Ablauf einer Psychotherapie unterliegt keinem festgelegten Schema. In der Regel geben PsychotherapeutInnen keine Lösungen vor, sondern begleiten bei der Suche nach einer für die jeweiligen KlientInnen passenden Problemlösung und Veränderung. Die Behandlungen finden in Form von Einzel-, Paar- oder Familiensettings statt und dauern für gewöhnlich 50 Minuten. Es werden 10 Sitzungen geplant und abhängig von den Themen der KlientInnen und ihrem Fortschritt in der Therapie weitere Termine, wenn notwendig, vereinbart. Maximal können 50 Einheiten in Anspruch genommen werden.

Psychotherapie ist für KlientInnen des PSD Hartberg kostenfrei. Eine teilweise Rückverrechnung erfolgt bei Erwachsenen über Krankenschein, bei Kindern und Jugendlichen gemäß Jugendwohlfahrtsgesetz. Die in der BS Hartberg tätigen PsychotherapeutInnen sind VertreterInnen der verhaltenstherapeutischen, existenzanalytischen, katathym-imaginativen, personenzentrierten, gruppendynamischen, systemischen und transaktionsanalytischen Richtungen.

Eine psychologische Diagnostik hat das Ziel unterschiedliche Verhaltensweisen, Erlebnisformen, Haltungen, Leistungen und Persönlichkeitsmerkmale festzustellen. Dazu wird zuerst die persönliche Lebens- und Krankengeschichte erhoben. Anschließend können Tests durchgeführt werden. Diese Diagnosen bilden die Grundlage für die anschließende psychologische oder psychotherapeutische Beratung und Behandlung. Bei den Testverfahren unterscheidet man Entwicklungs-, Intelligenz- und Persönlichkeitstests.

Mit einer psychischen bzw. psychiatrischen Problemstellung können oftmals auch Einschränkungen in den oben genannten Bereichen verbunden sein, die alleine nicht gelöst werden können. Wir unterstützen Betroffene dabei, indem wir Beratung in den Bereichen Arbeit, Wohnen und Finanzen anbieten. Konkret kann es beispielsweise um Fragestellungen bezüglich der Alltagsgestaltung gehen, um Hilfestellung im Bereich der Möglichkeiten finanzieller Unterstützung oder auch Fragen, die sich aus Arbeitslosigkeit, Pension oder Arbeitsrehabilitation ergeben. Wir arbeiten mit anderen Einrichtungen zusammen und vermitteln zu Institutionen, die sich auf diese Problemstellungen spezialisiert haben. Weiters besteht die Möglichkeit der Begleitung zu Ämtern und Behörden. Wichtig ist es uns, die vorhandenen Fähigkeiten der KlientInnen zu nutzen und sie dahingehend zu unterstützen, dass eine autonome Lebensbewältigung wieder möglich wird.

Es geht uns neben einmaliger Unterstützung und Beratung vor allem auch darum, die sozialen Problemstellungen als Teil einer Lebensgeschichte zu verstehen und dementsprechend, durch längerfristige psychosoziale Begleitung, Handlungsmöglichkeiten auszuweiten.

Damit ist die Beratung und Begleitung der KlientInnen im häuslichen Lebensumfeld gemeint. Hausbesuche werden individuell je nach Bedarf angeboten. Sie sind als Bestandteil unseres Konzeptes zu sehen, den Menschen in seiner Ganzheit wahrzunehmen. Durch einen Besuch der KlientInnen zu Hause wird es uns möglich, sie in ihren unmittelbaren Alltagsstrukturen kennen zu lernen und Entwicklungs- und Veränderungsmöglichkeiten in ihren konkreten Lebenszusammenhängen wahrzunehmen. Diese Form der Kontakte ermöglicht offenere Beratungsgespräche in vertrauter Umgebung und trägt dazu bei, die Schwellenangst vor Institutionen abzubauen.

Das Psychosoziale Zentrum ist gerne bereit Betroffene, die Interesse an der Organisation einer Selbsthilfegruppe haben, in der Startphase zu unterstützen und ihnen die dementsprechende Infrastruktur (z.B. Räumlichkeiten) zur Verfügung zu stellen.

Es findet 14tägig ein Zusammentreffen mit den zuständigen ÄrztInnen auf den für unser Einzugsgebiet zuständigen Stationen in der Landesnervenklinik Sigmund Freud und in der Landesuniversitätsklinik Graz statt. Dabei wird der Bedarf der Betroffenen besprochen. Während des stationären Aufenthaltes wird dabei erstmalig Kontakt aufgenommen und das Psychosoziale Zentrum vorgestellt, wodurch das Wahrnehmen der verschiedenen Angebote erleichtert werden kann.

Im Rahmen der rechtlichen Beratung werden den KlientInnen Informationen über verschiedene Rechtsbereiche in verständlicher Weise näher gebracht.

Die Aufgaben einer Psychosozialen Beratungsstelle bestehen nicht nur in der Nachbegleitung nach Krankenhausaufenthalten und in der Betreuung und Therapie von bestehenden Störungen und Krisen. Einen ebenso wichtigen Teil stellt die Prävention und Vorbeugung dar.

Gerade weil diese Einrichtungen in der Bevölkerung aufgrund ihrer niederen Zugangsschwelle akzeptiert sind, können sie der Kristallisationspunkt für solche Projekte sein. Ziel ist es, über den Bereich der bereits Betroffenen hinaus Information, antistigmatisierendes Denken und gesundheitsförderndes Verhalten mit dem speziellen Blickwinkel der psychischen Gesundheit der allgemeinen Bevölkerung näher zu bringen. Dazu gibt es in der Bewegung des Empowerments und in der Salutogenese mit dem Konzept des Kohärenzgefühls sowohl theoretische als auch praktische Grundlagen. Dieser Zugang, durch entsprechenden Umgang mit sich selbst und der Umwelt eine innere Einstellung zu gewinnen, die psychisch stabilisiert und in diesem Bereich weniger anfällig macht, ist ein zentrales Anliegen. Ihn allgemein bekannt zu machen ist integraler Bestandteil eines umfassenden Konzeptes der psychosozialen Versorgung der Bevölkerung. Ansetzen kann man hier aber nur in einem ersten Schritt in den Einrichtungen der psychosozialen Versorgung. Für jedes umfassende Konzept ist das Hinausgehen in den allgemeinen Bereich der Erwachsenenbildung und der Medien notwendig.

Neben dem Bekanntmachen des betreuenden, begleitenden, therapierenden Teils der Arbeit, sind im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit besonders zwei Ziele von besonderer Bedeutung:

– Die oben erwähnten Ziele der Prävention und antistigmatisierenden Arbeit über breite Medienpräsenz im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern.

– Zu Fragen in der allgemeinen Diskussion über Werte, gesellschaftspolitische Aspekte, Planungen und Zielsetzungen, die diesen Bereich betreffen, Stellung zu beziehen, und die Interessen der Betroffenen und potentiell Betroffenen deutlich hörbar in den Medien zu vertreten.

Ein Teil der Arbeit besteht darin, genau diese Gruppe in ihrem Selbstbewusstsein so weit zu stärken, dass sie diese Aufgabe in Zukunft auch zunehmend selbst übernehmen kann. Faktum ist, dass im derzeit völlig ungenügenden Ausbauzustand der Versorgung gerade diese wichtigen Aspekte, aufgrund der langen Wartezeiten für die direkte Hilfe, immer wieder deutlich zu kurz kommen.

Zielgruppe

Wir wenden uns mit unserem Angebot an Betroffene, die psychosoziale Probleme haben, an einer psychischen Erkrankung leiden oder sich in einer Krise befinden. Unser Team bietet im Journaldienst unmittelbare Unterstützung in krisenhaften Situationen an. Weiters gibt es die Möglichkeit Termine für erste Orientierungsgespräche zu vereinbaren.

In diesen Gesprächen kommt es zur Abklärung der Situation, zu einer individuellen persönlichen Beratung bzgl. weiterer Schritte und bei Bedarf auch zur längerfristigen Begleitung. Wir bieten Unterstützung für Angehörige von Menschen mit psychischen Problemen an. Das Alltagsleben mit Betroffenen kann sich für die Angehörigen überfordernd auswirken. Daher versuchen wir durch Beratung und unterstützende Gespräche Entlastung für die Angehörigen und damit für die gesamte Familie zu erreichen.

Nähere Informationen  Graz

Die Dienstleistungsangebote der Psychosozialen Beratungsstellen Graz Ost richten sich an Menschen mit psychischen und sozialen Fragestellungen und an deren Angehörige. Als zentrales Zielklientel werden Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen und schweren persönlichen Krisen betreut.

Um den Anforderungen der jeweiligen Problemstellung gerecht zu werden, arbeiten wir interdisziplinär. Alle MitarbeiterInnen haben einen psychosozialen Basisberuf und/oder eine psychotherapeutische Weiterbildung oder Fortbildung. Die Dienstleistungen umfassen fachspezifische Beratung, Behandlung und Betreuung sowie vorgelagerte Serviceangebote, wie den Verbindungsdienst zu den Krankenhäusern, den Journaldienst und die Krisenintervention.

Zum Versorgungsspektrum zählen auch verschiedene Gruppenangebote, die individuelle und soziale Kompetenzen fördern, edukative Inhalte vermitteln und so zur Kommunikationsförderung beitragen und sozialer Isolation vorbeugen. Die KlientInnen erhalten BezugsbetreuerInnen, die in Zusammenarbeit mit dem Team und bei Bedarf über Vernetzung nach außen, eine bestmögliche Unterstützung mittels verschiedener Problemlösungsstrategien gewährleisten sollen.

Die Angebote sind grundsätzlich kostenlos und beruhen auf Vertraulichkeit sowie Freiwilligkeit und werden gemeindenah und niederschwellig angeboten.

Unser Angebot

Es wird Beratung und Abklärung zu den Themen psychische und psychiatrische Probleme (Erkrankungen) angeboten. D.h. Betroffene können sich über ihre Erkrankung, Behandlungsmöglichkeiten und Institutionen, welche die erforderliche Leistung erbringen
können, informieren.

Für Angehörige von Betroffenen gibt es Informationen zu psychischen Erkrankungen, Umgangsmöglichkeiten und zusätzlichen Hilfsmöglichkeiten bzw. Angeboten seitens der Angehörigenorganisationen.

Telefonische Beratung ist ebenfalls eine Möglichkeit, sich über das Angebot der Psychosozialen Beratungsstelle zu informieren. Sie werden in einem Gespräch mit einer BeraterIn darüber informiert, welche Art der Hilfestellung in ihrem speziellen Fall in Frage
kommt.

Die Betreuung von Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen oder mit psychosozialen Problemen bildet den Schwerpunkt unserer Arbeit. Ein erster Schritt um unsere Arbeit bewältigen zu können ist die multiprofessionelle Teamarbeit. Das Team soll einerseits die bestmögliche Behandlung gewährleisten und andererseits entlastende Funktionen für uns MitarbeiterInnen bieten. Um die Lebensqualität unserer KlientInnen zu verbessern, versuchen wir zunächst einmal soziale und rechtliche Aspekte zu erfassen und die medizinisch/psychiatrische Grundversorgung zu gewährleisten. Dazu bedarf es interner und externer Vernetzung. Weiters folgen wirdem Grundsatz eines BezugsbetreuerInnensystems, d.h. ein Teammitglied übernimmt die Betreuungsverantwortung für eine KlientIn und begleitet diese/n über den jeweils erforderlichen Zeitraum. Wichtig in diesem Zusammenhang ist zunächst die Bewältigung des Alltags, so werden z.B. tagesstrukturierende Maßnahmen eingeleitet, Wohnbetreuung organisiert, arbeitsrehabilitative Möglichkeiten erörtert, usw.

Bei all diesen Arbeiten mit der Person (nicht mit der Störung des Menschen) versuchen wir einen vertrauensbildenden Beziehungsaufbau. Das soll ermöglichen, den Menschen wieder in Bezug zu setzen: zur Krankheit, zu BetreuerInnen, zu anderen Menschen, zu eigenen Bewältigungsmöglichkeiten usw. Es sollen krisenprophylaktische Strategien erarbeitet, Kriseninterventionen ermöglicht und die Alltagsbewältigung erleichtert werden. Es handelt sich bei unserer Arbeit um eine Arbeit an Grenzen (unseren eigenen und die unserer KlientInnen) auf verschiedenen Ebenen. Manchmal müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass eine stationäre Behandlung angezeigt ist. In diesen Fällen begleiten wir die KlientInnen ins Krankenhaus und versuchen den Kontakt aufrecht zu halten. Es gelingt jedoch auch, psychiatrische Krankheiten und psychosoziale Probleme von KlientInnen durch Bearbeitung von lebensgeschichtlichen Zusammenhängen und persönlichen Verarbeitungsmechanismen in das Leben zu integrieren, und dadurch neue Hoffnung und neuen Lebensmut frei zu setzen.

Krisenintervention meint alle Hilfsmaßnahmen, die Betroffenen bei der Bewältigung akuter Schwierigkeiten helfen und krisenbedingte Leidenszustände lindern. Negative soziale, psychische und medizinische Folgen sollen verhindert werden.

Psychotherapie ist eine zutiefst subjektive, existentielle Erfahrung der KlientInnen und der TherapeutInnen – eine Erfahrung, die voller komplexer Feinheiten ist und viele Chancen zwischenmenschlicher Beziehung enthält.

Psychotherapie ist ein dynamischer Beziehungsprozess, d.h., wirkliche Veränderung kommt durch die Erfahrung in einer Beziehung zustande.Unser Handeln basiert auf einem Menschenbild, das prinzipiell auf Veränderung, Entwicklungs- und Wachstumsmöglichkeit aufbaut. In dieser zwischenmenschlichen Begegnung zeigt sich der große Unterschied, ob jemand allein oder in Gegenwart einer anderen Person denkt und fühlt. Der Inhalt mag derselbe, aber der Stil des Erlebens wird vollkommen verschieden sein. Dieses andere Erleben ermöglicht die Lösung von Problemen. Die Veränderungen geschehen bereits, während des Sprechens.

Die Psychotherapie nützt die Erfahrung, dass das Individuum in sich die latente, wenn nicht offene Fähigkeit und Neigung hat, sich vorwärts auf psychische Reife hin zu entwickeln. Es ist der Drang, der sich in allen organischen und menschlichen Leben zeigt: sich auszuweiten, auszudehnen, zu entwickeln, autonom zu werden, zu reifen, die Tendenz alle Fähigkeiten des Organismus in dem Maße auszudrücken und zu aktivieren, in dem solche Aktivierung den Organismus sich entfalten lässt oder das Selbst steigert.

Eine psychologische Diagnostik hat das Ziel unterschiedliche Verhaltensweisen, Erlebnisformen, Haltungen, Leistungen und Persönlichkeitsmerkmale festzustellen. Dazu wird zuerst die persönliche Lebens- und Krankengeschichte erhoben. Anschließend können Tests durchgeführt werden. Diese Diagnosen bilden die Grundlage für die anschließende psychologische oder psychotherapeutische Beratung und Behandlung. Bei den Testverfahren unterscheidet man Entwicklungs-, Intelligenz- und Persönlichkeitstests.

Im Rahmen des PSZ besteht die Möglichkeit, von FachärztInnen für Psychiatrie Information und Aufklärung bezüglich psychiatrischer Erkrankungen, deren Verlauf und Behandlungsformen zu erhalten. Zusätzlich erfolgt Beratung über Medikamente, deren Wirkungen und Nebenwirkungen.

Behandlungsvorschläge nach diagnostischer Abklärung können mit den betreuenden HausärztInnen und FachärztInnen abgesprochen und empfohlen werden. Bei komplexen Problemstellungen ist auch eine längerfristige Betreuung möglich. Selbstverständlich kann in akuten Krisen auch unmittelbar reagiert werden. Allgemeine Beratungen über psychische Erkrankungen werden von allen FachbetreuerInnen der unterschiedlichsten Professionen angeboten.

Mit einer psychischen bzw. psychiatrischen Problemstellung können oftmals auch Einschränkungen in den oben genannten Bereichen verbunden sein, die alleine nicht gelöst werden können. Wir unterstützen Betroffene dabei, indem wir Beratung in den Bereichen Arbeit, Wohnen und Finanzen anbieten. Konkret kann es beispielsweise um Fragestellungen bezüglich der Alltagsgestaltung gehen, um Hilfestellung im Bereich der Möglichkeiten finanzieller Unterstützung oder auch Fragen, die sich aus Arbeitslosigkeit, Pension oder Arbeitsrehabilitation ergeben. Wir arbeiten mit anderen Einrichtungen zusammen und vermitteln zu Institutionen, die sich auf diese Problemstellungen spezialisiert haben. Weiters besteht die Möglichkeit der Begleitung zu Ämtern und Behörden. Wichtig ist es uns, die vorhandenen Fähigkeiten der KlientInnen zu nutzen und sie dahingehend zu unterstützen, dass eine autonome Lebensbewältigung wieder möglich wird.

Es geht uns neben einmaliger Unterstützung und Beratung vor allem auch darum, die sozialen Problemstellungen als Teil einer Lebensgeschichte zu verstehen und dementsprechend, durch längerfristige psychosoziale Begleitung, Handlungsmöglichkeiten auszuweiten.

Damit ist die Beratung und Begleitung der KlientInnen im häuslichen Lebensumfeld gemeint. Hausbesuche werden individuell je nach Bedarf angeboten. Sie sind als Bestandteil unseres Konzeptes zu sehen, den Menschen in seiner Ganzheit wahrzunehmen. Durch einen Besuch der KlientInnen zu Hause wird es uns möglich, sie in ihren unmittelbaren Alltagsstrukturen kennen zu lernen und Entwicklungs- und Veränderungsmöglichkeiten in ihren konkreten Lebenszusammenhängen wahrzunehmen. Diese Form der Kontakte ermöglicht offenere Beratungsgespräche in vertrauter Umgebung und trägt dazu bei, die Schwellenangst vor Institutionen abzubauen.

Das Psychosoziale Zentrum ist gerne bereit Betroffene, die Interesse an der Organisation einer Selbsthilfegruppe haben, in der Startphase zu unterstützen und ihnen die dementsprechende Infrastruktur (z.B. Räumlichkeiten) zur Verfügung zu stellen.

Es findet 14tägig ein Zusammentreffen mit den zuständigen ÄrztInnen auf den für unser Einzugsgebiet zuständigen Stationen in der Landesnervenklinik Sigmund Freud und in der Landesuniversitätsklinik Graz statt. Dabei wird der Bedarf der Betroffenen besprochen. Während des stationären Aufenthaltes wird dabei erstmalig Kontakt aufgenommen und das Psychosoziale Zentrum vorgestellt, wodurch das Wahrnehmen der verschiedenen Angebote erleichtert werden kann.

Im Rahmen der rechtlichen Beratung werden den KlientInnen Informationen über verschiedene Rechtsbereiche in verständlicher Weise näher gebracht.

Die Aufgaben einer Psychosozialen Beratungsstelle bestehen nicht nur in der Nachbegleitung nach Krankenhausaufenthalten und in der Betreuung und Therapie von bestehenden Störungen und Krisen. Einen ebenso wichtigen Teil stellt die Prävention und Vorbeugung dar.

Gerade weil diese Einrichtungen in der Bevölkerung aufgrund ihrer niederen Zugangsschwelle akzeptiert sind, können sie der Kristallisationspunkt für solche Projekte sein. Ziel ist es, über den Bereich der bereits Betroffenen hinaus Information, antistigmatisierendes Denken und gesundheitsförderndes Verhalten mit dem speziellen Blickwinkel der psychischen Gesundheit der allgemeinen Bevölkerung näher zu bringen. Dazu gibt es in der Bewegung des Empowerments und in der Salutogenese mit dem Konzept des Kohärenzgefühls sowohl theoretische als auch praktische Grundlagen. Dieser Zugang, durch entsprechenden Umgang mit sich selbst und der Umwelt eine innere Einstellung zu gewinnen, die psychisch stabilisiert und in diesem Bereich weniger anfällig macht, ist ein zentrales Anliegen. Ihn allgemein bekannt zu machen ist integraler Bestandteil eines umfassenden Konzeptes der psychosozialen Versorgung der Bevölkerung. Ansetzen kann man hier aber nur in einem ersten Schritt in den Einrichtungen der psychosozialen Versorgung. Für jedes umfassende Konzept ist das Hinausgehen in den allgemeinen Bereich der Erwachsenenbildung und der Medien notwendig.

Neben dem Bekanntmachen des betreuenden, begleitenden, therapierenden Teils der Arbeit, sind im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit besonders zwei Ziele von besonderer Bedeutung:

– Die oben erwähnten Ziele der Prävention und antistigmatisierenden Arbeit über breite Medienpräsenz im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern.

– Zu Fragen in der allgemeinen Diskussion über Werte, gesellschaftspolitische Aspekte, Planungen und Zielsetzungen, die diesen Bereich betreffen, Stellung zu beziehen, und die Interessen der Betroffenen und potentiell Betroffenen deutlich hörbar in den Medien zu vertreten.

Ein Teil der Arbeit besteht darin, genau diese Gruppe in ihrem Selbstbewusstsein so weit zu stärken, dass sie diese Aufgabe in Zukunft auch zunehmend selbst übernehmen kann. Faktum ist, dass im derzeit völlig ungenügenden Ausbauzustand der Versorgung gerade diese wichtigen Aspekte, aufgrund der langen Wartezeiten für die direkte Hilfe, immer wieder deutlich zu kurz kommen.

Zielgruppe

Wir wenden uns mit unserem Angebot an Betroffene, die psychosoziale Probleme haben, an einer psychischen Erkrankung leiden oder sich in einer Krise befinden. Unser Team bietet im Journaldienst unmittelbare Unterstützung in krisenhaften Situationen an. Weiters gibt es die Möglichkeit Termine für erste Orientierungsgespräche zu vereinbaren.

In diesen Gesprächen kommt es zur Abklärung der Situation, zu einer individuellen persönlichen Beratung bzgl. weiterer Schritte und bei Bedarf auch zur längerfristigen Begleitung. Wir bieten Unterstützung für Angehörige von Menschen mit psychischen Problemen an. Das Alltagsleben mit Betroffenen kann sich für die Angehörigen überfordernd auswirken. Daher versuchen wir durch Beratung und unterstützende Gespräche Entlastung für die Angehörigen und damit für die gesamte Familie zu erreichen.