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Mobile Betreuung

Hilfe dort wo Ihr Leben stattfindet

Mobile sozialpsychiatrische Betreuung

Zugang und Infrastruktur selbstverständlich barrierefrei

Sie findet dort statt wo das Leben gelebt wird. Die Betreuung und Unterstützung erfolgt im eigenen Lebensumfeld und bezieht das soziale Umfeld der KlientInnen mit ein. Lebenspraktische und psychosoziale Hilfestellungen sowie Unterstützung bei der Erhaltung des bestehenden Wohnraumes und der damit verbundenen sozialen Kontakte sind zentrale Bestandtele der Betreuung.

Die Dauer der Betreuung ist üblicherweise langfristig angelegt und beinhaltet Entlastungsgespräche, Begleitungen zu Terminen, und Kriseninterventionen.

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ANSCHRIFT

Neutorgasse
Neutorgasse 55
8010 Graz

Plüddemanngasse
Plüddemanngasse 45
8010 Graz

Griesplatz
Griesplatz 11/1
8020 Graz

Eggenberger Allee
Eggenberger Allee 49/4
8020 Graz

KONTAKT

Tel.: 0316 / 22 84 14
Fax: 0316 / 67 60 76-149
Mail: msb.graz@dev.gfsg.at

Erreichbarkeit
Montag:
09:00 – 15:00
Dienstag:
09:00 – 15:00
Mittwoch:
09:00 – 15:00
Donnerstag:
09:00 – 15:00

Gerhard Koinig

Dipl. Pädagoge

Sara Hutter, MSc

Pädagogin

Mag. Klaus Feichtinger

Klinischer Psychologe
Gesundheitspsychologe

BÜROADMINISTRATION

Ingrid Absenger

Cornelia Goger

Michaela Shajar

Esmeralda Softic

LEITUNG TEAM 1

Gerhard Koinig

Dipl. Pädagoge

TEAM 1 (Neutorgasse)

Timon Burisch, MA
Sozialpädagoge

Mag.a Astrid Huber-Czerweny
Pädagogin

Dr.in Viktoria Jöbstl, MSc BSc
Psychologin

Doris Krug, M.A.
Sozialpädagogin

Mag.a Doris Kuhness
Psychologin

Eva Puchner, Msc
Psychologin

DPGKP Barbara Rollett
Dipl. psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflegerin

Mag.a Elvira Schmidt
Sozialpädagogin

LEITUNG TEAM 2

DSAin Katrin Kreuzer
 
Dipl. Sozialarbeiterin
Psychotherapeutin in Ausbildung
unter Supervision

TEAM 2 (Neutorgasse)

Mag.a Manuela Baumgartner
Psychologin

Mag. Markus Gesslbauer
Sozialpädagoge

Mag.a Kerstin Kapp
Sozialpädagogin

Mag.a Anna Münzer
Klinische Gesundheitspsychologin

Mag.a Elke Schaar
Klinische Psychologin Gesundheitspsychologin

Mag.a Martina Spernbauer
Pädagogin

Mag. Markus Strohriegel
Klinischer Psychologe Gesundheitspsychologe

Mag.a Marie Therese Uwiragiye
Sozialwirtschafterin

LEITUNG TEAM 3

Mag.a Maria Thaler

Pädagogin
Psychotherapeutin

TEAM 3 (Plüddemanngasse)

Katharina Ali, MA MSc
Sozialpädagogin

DPGKP Andreas Barta
Dipl. psychiatrischer Gesundheits- und Krankenpfleger

Cornelia Drewer, M.Sc.
Psychologin

Sarah Gosch, MSc
Psychologin

Erna Imsirovic, Bakk.phil.MA
Sozialpädagogin

Teresa Kmetitsch, MA
Sozialarbeiterin

Matej Matic, M.Sc.
Psychologe

Sandra Müller, MSc
Psychologin

LEITUNG TEAM 4

Martin Brugger, BA

Sozialarbeiter

TEAM 4 (Eggenberger Allee)

Julia Dunst, Bakk.phil.
BA MA
Pädagogin
Sozialpädagogin

Aida Džafić, MA
Sozialarbeiterin

Iris Fehringer, BA
Sozialarbeiterin

Verena Jöbstl, BA
Pädagogin

Teresa Steurer, Msc
Psychologin

Florian Thaler MSc
Psychologe

Mag.a Helma Weicher, MA
Sozialpädagogin

LEITUNG TEAM 5

Andrea Wutz, BA

Sozialarbeiterin

TEAM 5 (Griesplatz)

Mag.a (FH) Iris Yukon Feichtner
Sozialarbeiterin

Stefan Grubmayr, Bsc
Psychologe

Smiljana Kramar
Dipl. Sozialarbeiterin

Miljana Ranogajec, MA
Psychologin

Ricarda Winterleitner, MA
Pädagogin

LEITUNG TEAM 6

Sara Hutter, MSc

Pädagogin

TEAM 6 (Eggenberger Allee)

Jasna Đajić, BA MA MSc
Psychologin

Ing. Bernd Hammer, BA
Sozialarbeiter

Mag.a (FH) Sarah Hense-Lintschnig, MA MSc
Sozialarbeiterin
Psychotherapeutin

DPGKS Karin Irouschek
Dipl. psychiatrische Gesundheits- und Krankenschwester

Stefanie Kaspar, BA
Sozialarbeiterin

Mag.a Barbara Kickmaier
Pädagogin

Sarah Nachtnebel, Msc
Psychologin

LEITUNG TEAM 7

Lilith Degenhardt B.Sc

Psychologin, Psychotherapeutin

TEAM 7 (Plüddemanngasse)

DSAin Eva Braunstein
Dipl. Sozialarbeiterin

Paula Kleibaumhüter, MA
Sozialpädagogin

Viktoria Knabl, BA
Sozialarbeiterin

Mag. Markus Lange
Psychologe

Michael Murgg, MA
Sozialpädagoge

Magdalena Pammer, BA
Sozialarbeiterin

DPGKS Liv Rottenberger
Dipl. psychiatrische Gesundheits- und Krankenschwester

LEITUNG TEAM 8

Mag. Klaus Feichtinger

Klinischer Psychologe
Gesundheitspsychologe

TEAM 8 (Griesplatz)

Lena Ehmann, MA
Pädagogin

Raimund Findling, BA
Pädagoge

Mag.a Michaela Hawlik, MA
Psychologin

Teresa Lanz, MA
Sozialarbeiterin

Judit Lengyel, BA MA 
Sozialarbeiterin
Remler Lucia, BA
Sozialarbeiterin

Manuela Makar, BA
Pädagogin

Mag.a Anna Martinelli
Pädagogin

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ANSCHRIFT

Ressavarstraße 2
8230 Hartberg

Tel.: 03332 / 20410
Mail: msb.hartberg@dev.gfsg.at 

Öffnungszeiten (telefonische Erreichbarkeit):
Montag bis Freitag:
10:00 – 13:00

GESAMTLEITUNG

Roman Slavik, MA

Sozialarbeiter

BÜROADMINISTRATION

Martina Grill

Daniela Sander

LEITUNG TEAM 1

Roman Slavik, MA

Sozialarbeiter

TEAM

Cezara Maria Asaftei, BA MA
Sozialarbeiterin

Mag.a Sandra Joham
Klinische Psychologin
Gesundheitspsychologin

Mag.a (FH) Sabrina Mayr
Sozialarbeiterin

Angieszka Michalska, MA
Sozialarbeiterin

Mag.a Carina Pachernegg
Klinische Psychologin
Gesundheitspsychologin

MMag.a Dagmar Pfeiffer
Sozialarbeiterin

Tanja Koch, MSc, BA
Psychologin

Mag.a Ariane Ritz
Psychologin

Sonja Zöhrer, BA
Pädagogin

LEITUNG TEAM 2

Mag.a Marion Csar

Diplomsozialarbeiterin

TEAM

Mag. Christian Ey
Psychologe

Denise Freitag, BA
Sozialarbeiterin

Monika Haring
Akademische Fachkraft für Sozialpsychiatrie
Lebens- und Sozialberaterin

Julia Nierer, BA
Sozialarbeiterin

Viktoria Reitbauer, BA
Sozialarbeiterin
Verena Rudolf, MSc, BA
Psychologin

Ingo Schwärzel, BSc
Betreuer Mobiler Sozialpsychatrischer Dienst

Elena Waldherr, BA
Sozialarbeiterin

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ANSCHRIFT

Grazerstraße 170
8430 Leibnitz

Tel.: 03452 / 73 7 15
Fax: 03452 / 73 7 15-839
Mail: msd.leibnitz@dev.gfsg.at

Teil des MSD Leibnitz

Erreichbarkeit
Montag:
09:00 – 13:00
Dienstag:
13:00 – 16:00
Mittwoch:
09:00 – 13:00
Donnerstag:
10:00 – 14:00
Freitag:
09:00 – 13:00

DPGKP Sandra Kölbler

Dipl. Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflegerin

TEAM

Mag.a (FH) Petra Aulinger
Sozialarbeiterin

Martin Braunhuber, B.A.
Sozialarbeiter

Alexandra Hirz-Hoisel, MA, Bakk.
Sozialpädagogin
Soziologin 

Mag.a Elisabeth Kern
Sozialpädagogin

Kornélia Kollár, BA
Psychologin

 

Nicole Lederer, MA
Sozialpädagogin

DPGKP Lisa Münzer
Diplom. Psychiatrische Gesundheits- und Krankenpflegerin

Daniela Poschauko
Büroadministration

Mag.a Adelheit Reicht
Klinische- und Gesundheitspsychologin

DSAin Nadja Rousakakis-Eibler
Dipl. Sozialarbeiterin

Tanja Schenner, MA
Sozialpädagogin

DSAin Anita Schmidt 
Dipl. Sozialarbeiterin

Andreea Skringer
Reinigung

Melis Toğan, B.A.
Pädagogin

Péter Tóth, BA, MA
Psychologe

Ronald Treffinger, MSc.
Psychologe

Nähere Informationen – Arbeitsassistenz Steiermark PSY

Die Arbeitsassistenz für Jugendliche und Erwachsene ist ein vom Sozialministeriumservice Landesstelle Steiermark gefördertes Angebot der GFSG Gesellschaft zur Förderung seelischer Gesundheit GmbH welches sich an Menschen mit psychosozialen Belastungen richtet.

Unser Angebot

  • Erlangen eines Dienstverhältnisses oder Lehrverhältnisses
  • Aufrechterhalten eines gefährdeten Dienstverhältnisses
  • Freiwilligkeit und Vertraulichkeit
  • Kostenfrei für Betroffene (öffentlicher Kostenträger)
  • Gemeinsames Erarbeiten beruflicher Perspektiven
    (Individuelle Zielvereinbarungen)
  • Unterstützen beim Verfassen von Bewerbungen
  • Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche
  • Training von Schlüsselqualifikationen im Bereich sozialer Kompetenzen
  • Unterstützung bei der Suche von geeigneten Praktikumsstellen bzw. einer Erwerbsarbeit
  • Beratung zu den Themen Stress, Mobbing, Burnout,
  • Beratung und Vermittlung in Krisensituationen am Arbeitsplatz
  • Zusammenarbeit mit ArbeitgeberInnen und anderen Sie unterstützende Einrichtungen/Personen
  • Informationen über finanzielle Fördermöglichkeiten
  • Fachvorträge für KooperationspartnerInnen
  • Hilfestellung für DienstgeberInnen, die Menschen mit psychischen Belastungen beschäftigen bzw. beabsichtigen, diese einzustellen

Nähere Informationen – Psychosziale Beratungsstelle Hartberg

Die Dienstleistungsangebote der Psychosozialen Beratungsstelle Hartberg richten sich seit 1995 an Menschen mit psychischen und sozialen Fragestellungen und an deren Angehörige. Als zentrale Zielklientel werden Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen und schweren persönlichen Krisen betreut.

Um den Anforderungen der jeweiligen Problemstellung gerecht zu werden, arbeiten wir interdisziplinär zusammen. Die Dienstleistungen umfassen fachspezifische Beratung, Behandlung und Betreuung im Rahmen von Einzelsettings sowie vorgelagerte Serviceangebote, wie den Verbindungsdienst zu den Krankenhäusern, den Journaldienst und die Krisenintervention.

Zum Versorgungsspektrum zählen auch verschiedene Gruppenangebote, die individuelle und soziale Kompetenzen fördern, edukative Inhalte vermitteln und so zur Kommunikationsförderung beitragen und sozialer Isolation vorbeugen.

Die mobilen Versorgungsleistungen sind vor allem in einer ländlichen Region, wo teilweise individuelle und infrastrukturelle Mobilitätsbeschränkungen vorhanden sind, ein absolut unverzichtbarer Schwerpunkt.

Durch die Präventions- und Öffentlichkeitsarbeit werden sowohl gesundheitsfördernde Impulse gesetzt, als auch der Stigmatisierung von Menschen mit psychischen und sozialen Problemen entgegen gewirkt. Besonderer Wert wird auf die Zusammenarbeit mit anderen
sozialen und öffentlich rechtlichen Einrichtungen vor Ort wie überregional gelegt.

Die Angebote sind grundsätzlich kostenlos und beruhen auf Vertraulichkeit sowie Freiwilligkeit und werden gemeindenah und niederschwellig angeboten.

Unser Angebot

Wir bieten umfassende Beratung zu sozialen, psychischen und psychiatrischen Problemstellungen für Betroffene und Angehörige. Das heißt: Betroffene können sich über ihre Erkrankung, die Behandlungsmöglichkeiten, hilfreiche Strategien im Umgang mit der Erkrankung und über Institutionen, die diese Leistung erbringen, informieren.

Für Angehörige von Betroffenen gibt es ebenso Information zu psychischen und psychiatrischen Fragestellungen, Umgangsmöglichkeiten damit und zusätzlichen Hilfestellungsmöglichkeiten bzw. Angeboten seitens der Angehörigenorganisationen. Telefonische Beratung ist ebenfalls eine Möglichkeit, sich über die Angebote des Psychosozialen Dienstes zu informieren. Sie bekommen in einem Gespräch mit einer BeraterIn Auskunft darüber, welche Art der Hilfestellung passend sein kann. Dies ist innerhalb der Journaldienstzeiten möglich.

Die (Nach-)Betreuung von Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen oder mit psychosozialen Problemen bildet den wesentlichen Schwerpunkt unserer Arbeit. Durch ein multiprofessionelles Team wird eine bestmögliche Betreuung und Behandlung der KlientInnen gewährleistet.

Um die Lebensqualität der KlientInnen zu verbessern werden jeweils spezifische Bewältigungsmöglichkeiten und krisenprophylaktische Strategien erarbeitet, die KlientInnen
in ihrer Eigenverantwortung und in ihrem Selbstwertgefühl gestärkt, sowie eigene Ressourcen aktiviert. Wichtig hierfür ist eine vertrauensvolle Beziehung zwischen KlientIn und BetreuerIn.

Durch das gemeinsame Erarbeiten von lebensgeschichtlichen Zusammenhängen und persönlichen Verarbeitungsstrategien kann es gelingen, psychiatrische Störungen deutlich zu verbessern und psychosoziale Probleme zu lösen oder den Umgang damit zu verbessern.

Probleme und Krisen sind Bestandteile unseres Lebens. Es gibt jedoch Zeiten, in denen sie Überhand nehmen und alleine nicht mehr zu bewältigen sind. Unter Krisenintervention sind alle Hilfsmaßnahmen zu verstehen, die den Betroffenen bei der Bewältigung akuter Schwierigkeiten helfen und die krisenbedingte Leidenszustände lindern. Menschen in einer akuten Krisensituation können sich persönlich oder telefonisch an unseren Journaldienst wenden.

Im Rahmen der BS Hartberg besteht die Möglichkeit, FachärztInnen für Psychiatrie zu konsultieren und Information und Aufklärung bezüglich psychiatrischer Erkrankungen, deren Verlauf und Behandlungsformen zu erhalten. Zusätzlich erfolgt Beratung über Medikamente, deren Wirkungen und Nebenwirkungen. Bei komplexen Problemstellungen werden auch längerfristige Betreuungen angeboten.

Psychotherapie ist neben der medikamentösen Behandlung in vielen Fällen eine Grundvoraussetzung für eine langfristige Verbesserung von psychischen Erkrankungen. Nur wer in seinem Leben etwas verändert und die Ursachen des Auftretens seiner Symptome verstehen lernt, wird auch einen besseren Umgang mit seiner Erkrankung finden.

Psychotherapie ist unter anderem sinnvoll bei:
 Depressionen
 Angststörungen
 Sucht
 Psychotischen Erkrankungen
 Psychosomatischen Erkrankungen
 Traumatisierenden Lebenssituationen
 Lebenskrisen
 Problemen in Partnerschaft, Familie oder am Arbeitsplatz

Ziel einer Psychotherapie ist es, seelisches Leid zu lindern oder zu heilen, innere und zwischenmenschliche Konflikte zu bewältigen und die persönliche Entwicklung und Gesundheit von KlientInnen zu fördern. Der Ablauf einer Psychotherapie unterliegt keinem festgelegten Schema. In der Regel geben PsychotherapeutInnen keine Lösungen vor, sondern begleiten bei der Suche nach einer für die jeweiligen KlientInnen passenden Problemlösung und Veränderung. Die Behandlungen finden in Form von Einzel-, Paar- oder Familiensettings statt und dauern für gewöhnlich 50 Minuten. Es werden 10 Sitzungen geplant und abhängig von den Themen der KlientInnen und ihrem Fortschritt in der Therapie weitere Termine, wenn notwendig, vereinbart. Maximal können 50 Einheiten in Anspruch genommen werden.

Psychotherapie ist für KlientInnen des PSD Hartberg kostenfrei. Eine teilweise Rückverrechnung erfolgt bei Erwachsenen über Krankenschein, bei Kindern und Jugendlichen gemäß Jugendwohlfahrtsgesetz. Die in der BS Hartberg tätigen PsychotherapeutInnen sind VertreterInnen der verhaltenstherapeutischen, existenzanalytischen, katathym-imaginativen, personenzentrierten, gruppendynamischen, systemischen und transaktionsanalytischen Richtungen.

Eine psychologische Diagnostik hat das Ziel unterschiedliche Verhaltensweisen, Erlebnisformen, Haltungen, Leistungen und Persönlichkeitsmerkmale festzustellen. Dazu wird zuerst die persönliche Lebens- und Krankengeschichte erhoben. Anschließend können Tests durchgeführt werden. Diese Diagnosen bilden die Grundlage für die anschließende psychologische oder psychotherapeutische Beratung und Behandlung. Bei den Testverfahren unterscheidet man Entwicklungs-, Intelligenz- und Persönlichkeitstests.

Mit einer psychischen bzw. psychiatrischen Problemstellung können oftmals auch Einschränkungen in den oben genannten Bereichen verbunden sein, die alleine nicht gelöst werden können. Wir unterstützen Betroffene dabei, indem wir Beratung in den Bereichen Arbeit, Wohnen und Finanzen anbieten. Konkret kann es beispielsweise um Fragestellungen bezüglich der Alltagsgestaltung gehen, um Hilfestellung im Bereich der Möglichkeiten finanzieller Unterstützung oder auch Fragen, die sich aus Arbeitslosigkeit, Pension oder Arbeitsrehabilitation ergeben. Wir arbeiten mit anderen Einrichtungen zusammen und vermitteln zu Institutionen, die sich auf diese Problemstellungen spezialisiert haben. Weiters besteht die Möglichkeit der Begleitung zu Ämtern und Behörden. Wichtig ist es uns, die vorhandenen Fähigkeiten der KlientInnen zu nutzen und sie dahingehend zu unterstützen, dass eine autonome Lebensbewältigung wieder möglich wird.

Es geht uns neben einmaliger Unterstützung und Beratung vor allem auch darum, die sozialen Problemstellungen als Teil einer Lebensgeschichte zu verstehen und dementsprechend, durch längerfristige psychosoziale Begleitung, Handlungsmöglichkeiten auszuweiten.

Damit ist die Beratung und Begleitung der KlientInnen im häuslichen Lebensumfeld gemeint. Hausbesuche werden individuell je nach Bedarf angeboten. Sie sind als Bestandteil unseres Konzeptes zu sehen, den Menschen in seiner Ganzheit wahrzunehmen. Durch einen Besuch der KlientInnen zu Hause wird es uns möglich, sie in ihren unmittelbaren Alltagsstrukturen kennen zu lernen und Entwicklungs- und Veränderungsmöglichkeiten in ihren konkreten Lebenszusammenhängen wahrzunehmen. Diese Form der Kontakte ermöglicht offenere Beratungsgespräche in vertrauter Umgebung und trägt dazu bei, die Schwellenangst vor Institutionen abzubauen.

Das Psychosoziale Zentrum ist gerne bereit Betroffene, die Interesse an der Organisation einer Selbsthilfegruppe haben, in der Startphase zu unterstützen und ihnen die dementsprechende Infrastruktur (z.B. Räumlichkeiten) zur Verfügung zu stellen.

Es findet 14tägig ein Zusammentreffen mit den zuständigen ÄrztInnen auf den für unser Einzugsgebiet zuständigen Stationen in der Landesnervenklinik Sigmund Freud und in der Landesuniversitätsklinik Graz statt. Dabei wird der Bedarf der Betroffenen besprochen. Während des stationären Aufenthaltes wird dabei erstmalig Kontakt aufgenommen und das Psychosoziale Zentrum vorgestellt, wodurch das Wahrnehmen der verschiedenen Angebote erleichtert werden kann.

Im Rahmen der rechtlichen Beratung werden den KlientInnen Informationen über verschiedene Rechtsbereiche in verständlicher Weise näher gebracht.

Die Aufgaben einer Psychosozialen Beratungsstelle bestehen nicht nur in der Nachbegleitung nach Krankenhausaufenthalten und in der Betreuung und Therapie von bestehenden Störungen und Krisen. Einen ebenso wichtigen Teil stellt die Prävention und Vorbeugung dar.

Gerade weil diese Einrichtungen in der Bevölkerung aufgrund ihrer niederen Zugangsschwelle akzeptiert sind, können sie der Kristallisationspunkt für solche Projekte sein. Ziel ist es, über den Bereich der bereits Betroffenen hinaus Information, antistigmatisierendes Denken und gesundheitsförderndes Verhalten mit dem speziellen Blickwinkel der psychischen Gesundheit der allgemeinen Bevölkerung näher zu bringen. Dazu gibt es in der Bewegung des Empowerments und in der Salutogenese mit dem Konzept des Kohärenzgefühls sowohl theoretische als auch praktische Grundlagen. Dieser Zugang, durch entsprechenden Umgang mit sich selbst und der Umwelt eine innere Einstellung zu gewinnen, die psychisch stabilisiert und in diesem Bereich weniger anfällig macht, ist ein zentrales Anliegen. Ihn allgemein bekannt zu machen ist integraler Bestandteil eines umfassenden Konzeptes der psychosozialen Versorgung der Bevölkerung. Ansetzen kann man hier aber nur in einem ersten Schritt in den Einrichtungen der psychosozialen Versorgung. Für jedes umfassende Konzept ist das Hinausgehen in den allgemeinen Bereich der Erwachsenenbildung und der Medien notwendig.

Neben dem Bekanntmachen des betreuenden, begleitenden, therapierenden Teils der Arbeit, sind im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit besonders zwei Ziele von besonderer Bedeutung:

– Die oben erwähnten Ziele der Prävention und antistigmatisierenden Arbeit über breite Medienpräsenz im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern.

– Zu Fragen in der allgemeinen Diskussion über Werte, gesellschaftspolitische Aspekte, Planungen und Zielsetzungen, die diesen Bereich betreffen, Stellung zu beziehen, und die Interessen der Betroffenen und potentiell Betroffenen deutlich hörbar in den Medien zu vertreten.

Ein Teil der Arbeit besteht darin, genau diese Gruppe in ihrem Selbstbewusstsein so weit zu stärken, dass sie diese Aufgabe in Zukunft auch zunehmend selbst übernehmen kann. Faktum ist, dass im derzeit völlig ungenügenden Ausbauzustand der Versorgung gerade diese wichtigen Aspekte, aufgrund der langen Wartezeiten für die direkte Hilfe, immer wieder deutlich zu kurz kommen.

Zielgruppe

Wir wenden uns mit unserem Angebot an Betroffene, die psychosoziale Probleme haben, an einer psychischen Erkrankung leiden oder sich in einer Krise befinden. Unser Team bietet im Journaldienst unmittelbare Unterstützung in krisenhaften Situationen an. Weiters gibt es die Möglichkeit Termine für erste Orientierungsgespräche zu vereinbaren.

In diesen Gesprächen kommt es zur Abklärung der Situation, zu einer individuellen persönlichen Beratung bzgl. weiterer Schritte und bei Bedarf auch zur längerfristigen Begleitung. Wir bieten Unterstützung für Angehörige von Menschen mit psychischen Problemen an. Das Alltagsleben mit Betroffenen kann sich für die Angehörigen überfordernd auswirken. Daher versuchen wir durch Beratung und unterstützende Gespräche Entlastung für die Angehörigen und damit für die gesamte Familie zu erreichen.

Nähere Informationen  Graz

Die Dienstleistungsangebote der Psychosozialen Beratungsstellen Graz Ost richten sich an Menschen mit psychischen und sozialen Fragestellungen und an deren Angehörige. Als zentrales Zielklientel werden Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen und schweren persönlichen Krisen betreut.

Um den Anforderungen der jeweiligen Problemstellung gerecht zu werden, arbeiten wir interdisziplinär. Alle MitarbeiterInnen haben einen psychosozialen Basisberuf und/oder eine psychotherapeutische Weiterbildung oder Fortbildung. Die Dienstleistungen umfassen fachspezifische Beratung, Behandlung und Betreuung sowie vorgelagerte Serviceangebote, wie den Verbindungsdienst zu den Krankenhäusern, den Journaldienst und die Krisenintervention.

Zum Versorgungsspektrum zählen auch verschiedene Gruppenangebote, die individuelle und soziale Kompetenzen fördern, edukative Inhalte vermitteln und so zur Kommunikationsförderung beitragen und sozialer Isolation vorbeugen. Die KlientInnen erhalten BezugsbetreuerInnen, die in Zusammenarbeit mit dem Team und bei Bedarf über Vernetzung nach außen, eine bestmögliche Unterstützung mittels verschiedener Problemlösungsstrategien gewährleisten sollen.

Die Angebote sind grundsätzlich kostenlos und beruhen auf Vertraulichkeit sowie Freiwilligkeit und werden gemeindenah und niederschwellig angeboten.

Unser Angebot

Es wird Beratung und Abklärung zu den Themen psychische und psychiatrische Probleme (Erkrankungen) angeboten. D.h. Betroffene können sich über ihre Erkrankung, Behandlungsmöglichkeiten und Institutionen, welche die erforderliche Leistung erbringen
können, informieren.

Für Angehörige von Betroffenen gibt es Informationen zu psychischen Erkrankungen, Umgangsmöglichkeiten und zusätzlichen Hilfsmöglichkeiten bzw. Angeboten seitens der Angehörigenorganisationen.

Telefonische Beratung ist ebenfalls eine Möglichkeit, sich über das Angebot der Psychosozialen Beratungsstelle zu informieren. Sie werden in einem Gespräch mit einer BeraterIn darüber informiert, welche Art der Hilfestellung in ihrem speziellen Fall in Frage
kommt.

Die Betreuung von Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen oder mit psychosozialen Problemen bildet den Schwerpunkt unserer Arbeit. Ein erster Schritt um unsere Arbeit bewältigen zu können ist die multiprofessionelle Teamarbeit. Das Team soll einerseits die bestmögliche Behandlung gewährleisten und andererseits entlastende Funktionen für uns MitarbeiterInnen bieten. Um die Lebensqualität unserer KlientInnen zu verbessern, versuchen wir zunächst einmal soziale und rechtliche Aspekte zu erfassen und die medizinisch/psychiatrische Grundversorgung zu gewährleisten. Dazu bedarf es interner und externer Vernetzung. Weiters folgen wirdem Grundsatz eines BezugsbetreuerInnensystems, d.h. ein Teammitglied übernimmt die Betreuungsverantwortung für eine KlientIn und begleitet diese/n über den jeweils erforderlichen Zeitraum. Wichtig in diesem Zusammenhang ist zunächst die Bewältigung des Alltags, so werden z.B. tagesstrukturierende Maßnahmen eingeleitet, Wohnbetreuung organisiert, arbeitsrehabilitative Möglichkeiten erörtert, usw.

Bei all diesen Arbeiten mit der Person (nicht mit der Störung des Menschen) versuchen wir einen vertrauensbildenden Beziehungsaufbau. Das soll ermöglichen, den Menschen wieder in Bezug zu setzen: zur Krankheit, zu BetreuerInnen, zu anderen Menschen, zu eigenen Bewältigungsmöglichkeiten usw. Es sollen krisenprophylaktische Strategien erarbeitet, Kriseninterventionen ermöglicht und die Alltagsbewältigung erleichtert werden. Es handelt sich bei unserer Arbeit um eine Arbeit an Grenzen (unseren eigenen und die unserer KlientInnen) auf verschiedenen Ebenen. Manchmal müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass eine stationäre Behandlung angezeigt ist. In diesen Fällen begleiten wir die KlientInnen ins Krankenhaus und versuchen den Kontakt aufrecht zu halten. Es gelingt jedoch auch, psychiatrische Krankheiten und psychosoziale Probleme von KlientInnen durch Bearbeitung von lebensgeschichtlichen Zusammenhängen und persönlichen Verarbeitungsmechanismen in das Leben zu integrieren, und dadurch neue Hoffnung und neuen Lebensmut frei zu setzen.

Krisenintervention meint alle Hilfsmaßnahmen, die Betroffenen bei der Bewältigung akuter Schwierigkeiten helfen und krisenbedingte Leidenszustände lindern. Negative soziale, psychische und medizinische Folgen sollen verhindert werden.

Psychotherapie ist eine zutiefst subjektive, existentielle Erfahrung der KlientInnen und der TherapeutInnen – eine Erfahrung, die voller komplexer Feinheiten ist und viele Chancen zwischenmenschlicher Beziehung enthält.

Psychotherapie ist ein dynamischer Beziehungsprozess, d.h., wirkliche Veränderung kommt durch die Erfahrung in einer Beziehung zustande.Unser Handeln basiert auf einem Menschenbild, das prinzipiell auf Veränderung, Entwicklungs- und Wachstumsmöglichkeit aufbaut. In dieser zwischenmenschlichen Begegnung zeigt sich der große Unterschied, ob jemand allein oder in Gegenwart einer anderen Person denkt und fühlt. Der Inhalt mag derselbe, aber der Stil des Erlebens wird vollkommen verschieden sein. Dieses andere Erleben ermöglicht die Lösung von Problemen. Die Veränderungen geschehen bereits, während des Sprechens.

Die Psychotherapie nützt die Erfahrung, dass das Individuum in sich die latente, wenn nicht offene Fähigkeit und Neigung hat, sich vorwärts auf psychische Reife hin zu entwickeln. Es ist der Drang, der sich in allen organischen und menschlichen Leben zeigt: sich auszuweiten, auszudehnen, zu entwickeln, autonom zu werden, zu reifen, die Tendenz alle Fähigkeiten des Organismus in dem Maße auszudrücken und zu aktivieren, in dem solche Aktivierung den Organismus sich entfalten lässt oder das Selbst steigert.

Eine psychologische Diagnostik hat das Ziel unterschiedliche Verhaltensweisen, Erlebnisformen, Haltungen, Leistungen und Persönlichkeitsmerkmale festzustellen. Dazu wird zuerst die persönliche Lebens- und Krankengeschichte erhoben. Anschließend können Tests durchgeführt werden. Diese Diagnosen bilden die Grundlage für die anschließende psychologische oder psychotherapeutische Beratung und Behandlung. Bei den Testverfahren unterscheidet man Entwicklungs-, Intelligenz- und Persönlichkeitstests.

Im Rahmen des PSZ besteht die Möglichkeit, von FachärztInnen für Psychiatrie Information und Aufklärung bezüglich psychiatrischer Erkrankungen, deren Verlauf und Behandlungsformen zu erhalten. Zusätzlich erfolgt Beratung über Medikamente, deren Wirkungen und Nebenwirkungen.

Behandlungsvorschläge nach diagnostischer Abklärung können mit den betreuenden HausärztInnen und FachärztInnen abgesprochen und empfohlen werden. Bei komplexen Problemstellungen ist auch eine längerfristige Betreuung möglich. Selbstverständlich kann in akuten Krisen auch unmittelbar reagiert werden. Allgemeine Beratungen über psychische Erkrankungen werden von allen FachbetreuerInnen der unterschiedlichsten Professionen angeboten.

Mit einer psychischen bzw. psychiatrischen Problemstellung können oftmals auch Einschränkungen in den oben genannten Bereichen verbunden sein, die alleine nicht gelöst werden können. Wir unterstützen Betroffene dabei, indem wir Beratung in den Bereichen Arbeit, Wohnen und Finanzen anbieten. Konkret kann es beispielsweise um Fragestellungen bezüglich der Alltagsgestaltung gehen, um Hilfestellung im Bereich der Möglichkeiten finanzieller Unterstützung oder auch Fragen, die sich aus Arbeitslosigkeit, Pension oder Arbeitsrehabilitation ergeben. Wir arbeiten mit anderen Einrichtungen zusammen und vermitteln zu Institutionen, die sich auf diese Problemstellungen spezialisiert haben. Weiters besteht die Möglichkeit der Begleitung zu Ämtern und Behörden. Wichtig ist es uns, die vorhandenen Fähigkeiten der KlientInnen zu nutzen und sie dahingehend zu unterstützen, dass eine autonome Lebensbewältigung wieder möglich wird.

Es geht uns neben einmaliger Unterstützung und Beratung vor allem auch darum, die sozialen Problemstellungen als Teil einer Lebensgeschichte zu verstehen und dementsprechend, durch längerfristige psychosoziale Begleitung, Handlungsmöglichkeiten auszuweiten.

Damit ist die Beratung und Begleitung der KlientInnen im häuslichen Lebensumfeld gemeint. Hausbesuche werden individuell je nach Bedarf angeboten. Sie sind als Bestandteil unseres Konzeptes zu sehen, den Menschen in seiner Ganzheit wahrzunehmen. Durch einen Besuch der KlientInnen zu Hause wird es uns möglich, sie in ihren unmittelbaren Alltagsstrukturen kennen zu lernen und Entwicklungs- und Veränderungsmöglichkeiten in ihren konkreten Lebenszusammenhängen wahrzunehmen. Diese Form der Kontakte ermöglicht offenere Beratungsgespräche in vertrauter Umgebung und trägt dazu bei, die Schwellenangst vor Institutionen abzubauen.

Das Psychosoziale Zentrum ist gerne bereit Betroffene, die Interesse an der Organisation einer Selbsthilfegruppe haben, in der Startphase zu unterstützen und ihnen die dementsprechende Infrastruktur (z.B. Räumlichkeiten) zur Verfügung zu stellen.

Es findet 14tägig ein Zusammentreffen mit den zuständigen ÄrztInnen auf den für unser Einzugsgebiet zuständigen Stationen in der Landesnervenklinik Sigmund Freud und in der Landesuniversitätsklinik Graz statt. Dabei wird der Bedarf der Betroffenen besprochen. Während des stationären Aufenthaltes wird dabei erstmalig Kontakt aufgenommen und das Psychosoziale Zentrum vorgestellt, wodurch das Wahrnehmen der verschiedenen Angebote erleichtert werden kann.

Im Rahmen der rechtlichen Beratung werden den KlientInnen Informationen über verschiedene Rechtsbereiche in verständlicher Weise näher gebracht.

Die Aufgaben einer Psychosozialen Beratungsstelle bestehen nicht nur in der Nachbegleitung nach Krankenhausaufenthalten und in der Betreuung und Therapie von bestehenden Störungen und Krisen. Einen ebenso wichtigen Teil stellt die Prävention und Vorbeugung dar.

Gerade weil diese Einrichtungen in der Bevölkerung aufgrund ihrer niederen Zugangsschwelle akzeptiert sind, können sie der Kristallisationspunkt für solche Projekte sein. Ziel ist es, über den Bereich der bereits Betroffenen hinaus Information, antistigmatisierendes Denken und gesundheitsförderndes Verhalten mit dem speziellen Blickwinkel der psychischen Gesundheit der allgemeinen Bevölkerung näher zu bringen. Dazu gibt es in der Bewegung des Empowerments und in der Salutogenese mit dem Konzept des Kohärenzgefühls sowohl theoretische als auch praktische Grundlagen. Dieser Zugang, durch entsprechenden Umgang mit sich selbst und der Umwelt eine innere Einstellung zu gewinnen, die psychisch stabilisiert und in diesem Bereich weniger anfällig macht, ist ein zentrales Anliegen. Ihn allgemein bekannt zu machen ist integraler Bestandteil eines umfassenden Konzeptes der psychosozialen Versorgung der Bevölkerung. Ansetzen kann man hier aber nur in einem ersten Schritt in den Einrichtungen der psychosozialen Versorgung. Für jedes umfassende Konzept ist das Hinausgehen in den allgemeinen Bereich der Erwachsenenbildung und der Medien notwendig.

Neben dem Bekanntmachen des betreuenden, begleitenden, therapierenden Teils der Arbeit, sind im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit besonders zwei Ziele von besonderer Bedeutung:

– Die oben erwähnten Ziele der Prävention und antistigmatisierenden Arbeit über breite Medienpräsenz im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern.

– Zu Fragen in der allgemeinen Diskussion über Werte, gesellschaftspolitische Aspekte, Planungen und Zielsetzungen, die diesen Bereich betreffen, Stellung zu beziehen, und die Interessen der Betroffenen und potentiell Betroffenen deutlich hörbar in den Medien zu vertreten.

Ein Teil der Arbeit besteht darin, genau diese Gruppe in ihrem Selbstbewusstsein so weit zu stärken, dass sie diese Aufgabe in Zukunft auch zunehmend selbst übernehmen kann. Faktum ist, dass im derzeit völlig ungenügenden Ausbauzustand der Versorgung gerade diese wichtigen Aspekte, aufgrund der langen Wartezeiten für die direkte Hilfe, immer wieder deutlich zu kurz kommen.

Zielgruppe

Wir wenden uns mit unserem Angebot an Betroffene, die psychosoziale Probleme haben, an einer psychischen Erkrankung leiden oder sich in einer Krise befinden. Unser Team bietet im Journaldienst unmittelbare Unterstützung in krisenhaften Situationen an. Weiters gibt es die Möglichkeit Termine für erste Orientierungsgespräche zu vereinbaren.

In diesen Gesprächen kommt es zur Abklärung der Situation, zu einer individuellen persönlichen Beratung bzgl. weiterer Schritte und bei Bedarf auch zur längerfristigen Begleitung. Wir bieten Unterstützung für Angehörige von Menschen mit psychischen Problemen an. Das Alltagsleben mit Betroffenen kann sich für die Angehörigen überfordernd auswirken. Daher versuchen wir durch Beratung und unterstützende Gespräche Entlastung für die Angehörigen und damit für die gesamte Familie zu erreichen.